Haare im Winter – ein Beitrag für die Haarbande

„Haare im Winter“ lautet das November Thema der Haarbande. Mittlerweile rückt die Kälte näher, die Heizung ist bereits im Dauereinsatz und ich kann endlich wieder Mützen tragen.

Zuerst musste ich lange überlegen, ob & wie ich mein Haar im Winter pflege. Winter ist für mich nicht nur eine kalte Jahreszeit, die meine trockene, sensible, rosacea Haut strapaziert, sondern auch ein Stückchen Freiheit. Endlich wieder gammelig einkaufen gehen oder bei einem Spaziergang am nahe gelegenen See oder in der Stadt und Besorgungen erledigen….einfach den Mantel über den Schlafanzug ziehen, die Füße in warmen Boots wissen und das ungewaschene und fettige Haar unter einer Mütze verstecken.
Gleichzeitig schränkt er mich ein, der Winter. Denn ich wasche mein Haar am liebsten in der Früh. Frühling – Herbst trocknet es wunderbar an der Luft und ist getrocknet, wenn ich in der Arbeit ankomme. Im Winter klappt das nicht und ich muss mich tatsächlich zwingen das Haar entweder am Abend zu waschen (um es luftrocknen lassen zu können) oder zum Haartrockner greifen. Beides mag ich nicht. Es kostet in der Früh einfach Zeit, die ich nicht habe. Abends schiebe ich das Waschen ewig vor mich hin und muss mit feuchtem Haar ins Bett und sehe am nächsten Tag unmöglich aus. Ihr seht, ich hab echt Probleme. 🙂

Ihr kennt sicherlich das Problem mit verknotetem Haar, wenn ihr einen Schal oder ein Tuch tragt. Meine Mutter nannte diese Nester früher immer Hexen. Da ich mein Haar lediglich nach der Haarwäsche kämme und und derzeit nur über 2 Tangle Teezer verfüge, die mir dieses Erlebnis (ich hasse es einfach mein Haar zu bürsten!) so schnell und unkompliziert wie möglich bescheren, musste eine Lösung für dieses Problem gefunden werden. Ich trage gern Schals, auch im Sommer und mein Nackenhaar litt unter diesen Hexen und bedankte sich mit Spliss. Mein Freund hat mir kurzerhand all das Lummelhaar im Nacken abrasiert. Derzeit wächst es gerade etwas nach und ist ca. 3 cm lang. Seitdem leide ich weder unter Spliss noch Knoten. ❤ Herrlich! Diesen Tipp mag ich euch natürlich nicht ans Herz legen 🙂 vielleicht versucht ihr einfach mal den Schal über den Haaren zu tragen und nicht im Nacken, dann entstehen auch keine Nester.

Im Winter wasche ich mein Haar seltener, verstecke es gern unter einer Mütze und gehe mit Öl (dazu findet ihr im letzten Beitrag der Haarbande viele Anregungen) nicht gerade sparsam um. Meine liebste Spülung stammt von Sukin und diese fungiert im Winter oft auch als Leave-in Produkt. Seit gestern trage ich eine Haarkur / Ölmischung auf meinem Kopf (die Kopfhaut wurde ebenfalls bedacht, da meine Haut bei Heizungsluft mit Trockenheit reagiert) und empfand es so befreiend, als ich vorhin mit Mütze auf dem Kopf und Schlafanzug (unter meinem Wintermantel versteckt) durch den Regen stapfte und Pokemon Go spielte. Wohlfühlen ohne dumme Blicke – denn im Sommer trägt sich solch eine Mütze einfach nicht bequem, man schwitzt darunter und den Schlafanzug kann ich auch nicht einfach so (und ohne BH) spazieren führen. Eigentlich wollte ich mir das Haar heute noch waschen, aber ich bin gerade schon wieder so faul und werde es wohl doch auf den Montag Morgen verschieben und zu meinem Braun Satin Hair 7 IONTEC greifen. Ich weiß nicht, ob dieses Gerät nun besonders toll ist. Ich mag die Kaltstufe und bilde mir ein, meinem Haar ginge es damit besser. Einen Vergleich kann ich derzeit nicht anstreben, dafür müsste ich mal ein normales Produkt ausprobieren.

Auf mein Haar schmiere ich auch gern Handcreme (die Reste, wenn ich mal wieder zuviel für meine Hände genommen habe), Sheabutter und Bodylotion. Aloe Vera mag meine Kopfhaut am liebsten und ich trage viel öfter als sonst geschlossenes Haar zu einem Zopf geflochten. So kaschiere ich leicht fettiges Haar (in der Arbeit) und draußen kommt alles unter die Mütze oder der Zopf unter die Jacke. Ich bin nicht wirklich kreativ und veranstalte keine extra Pflegesessions – ich bin faul (wie immer) & etwas bequemer als sonst. 😉

Leider wollten meine Mützen-Bilder nichts werden, daher liefere ich diese nach. Spätestens in einer Woche, werdet ihr diese hier finden können. Ich habe nämlich eine Lieblingsmütze, die mein Freund hasst (er findet sie mega hässlich!). Aber diese Mütze begleitet mich bereits seit 15 Jahren. Eine frühere Freundin schenkte sie mir einst und ich liebe dieses Gummelstück unsagbar.

Habt ihr auch eine liebste Kopfbedeckung? Wie pflegt ihr eure Haare im Winter?

Sechs weitere spannende Beiträge findet ihr hier: Haarbande – „Haare im Winter“

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3 Gedanken zu “Haare im Winter – ein Beitrag für die Haarbande

  1. Das mit den Mützen an Bad Hair Days oder einfach zum „verstecken“ kenne ich 😀
    Hast du den Nacken denn extra wegen den verknoteten Haaren rasiert oder wie kam es dazu? Haare kämmen finde ich auch sehr lästig und versuche es daher möglichst gründlich zu kämmen um dann je nach Frisur wieder etwas Ruhe zu haben. Nur den Nacken kämmen, damit sich nichts verknotet ist keine Alternative für dich?

    Liebe Grüße
    Valandriel

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